Genial bis ins Detail

Vieles was den heutigen Autofahrern schon als selbstverständlich vorkommt, entstammt der Innovationskraft der Mitsubishi Ingenieuren. Eine Beispiele hierfür sind:

 

Der erste Personenwagen mit Allrad und Diesel

Eine Revolution, der aber im armen und damals technisch noch rückständigen Japan der Erfolg verwehrt blieb, war der 1934 vorgestellte PX-33. Seine Antriebstechnologie war weltweit einzigartig. Er kombinierte als erstes Serienfahrzeug Allradantrieb mit einem Dieselaggregat. Der drehmomentstarke 4,4-Liter-Sechszylinder leistete 70 PS. Dank robuster Allradtechnik kannte der PX-33 auf und neben den Strassen kaum Grenzen. Damit ist der grosse Viertürer der legitime Vorfahre moderner SUV und Geländefahrzeuge, zumal er bis zu sieben Personen transportieren konnte.

Die erste elektronische Zentraleinspritzung

1981 rüstete Mitsubishi den Lancer Turbo erstmals mit einer elektronisch geregelten Zentraleinspritzung aus. Kernstück der ECI-Zentraleinspritzung war ein Luftmengen-Messgerät. Mitsubishi gehörte damals zu den Pionieren dieser Technologie.

Das erste elektronische Fahrwerk

Für das viersitzige Coupé Sapporo und die Limousinen Galant und Sigma entwickelte Mitsubishi schon 1987 allerlei innovative Elektroniksysteme. Dazu gehörte ein geregeltes Fahrwerk mit Dämpfern, die sich elektronisch gesteuert im Härtegrad verstellen liessen.

Die Vierradlenkung als Pionierleistung

1988 war das sportliche Topmodell Galant GTI „Dynamic 4“ das weltweit erste Fahrzeug, das serienmässigen Allradantrieb mit einer Allradlenkung kombinierte. Das System basierte auf einer elektronischen Steuereinheit und einem hydraulischen Druckzylinder. Die hinteren Räder wurden parallel zu den vorderen gelenkt, was bei Spurwechsel und in schnellen Kurven eine Verbesserung der Agilität bedeutete.

Allrad-Technologie als Kernkompetenz

Seit der technisch fortschrittlichen Limousine Galant GTI „Dynamic 4“ führt Mitsubishi stets Allradfahrzeuge im Portfolio. Das gilt sowohl für die Personen- wie auch die Geländewagen. Auf der Allradkompetenz der Japaner basierten zahllose Siege und Weltmeistertitel im Rallyesport durch die legendären Evolutions-Modelle der Lancer- und Pajero-Baureihen.

Primär basierte das permanente Allradsystem auf einer Viskokupplung. Aufwändigere Systeme verfügen über ein Mitteldifferenzial und eine Geländeuntersetzung. Heute verfügen die Geländewagen über Super Select 4WD, ein von Mitsubishi entwickeltes System mit diversen, per Drehschalter wählbaren Fahrprogrammen und einer elektronisch geregelten Kraftverteilung.

Früh den Turbo gezündet

Mitsubishi erkannte den Trend und die Vorteile der Turbotechnologie früh. 1981 starteten die Japaner mit einem selbstentwickelten Lader und einem 2-Liter-Vierzylinder. Als erstes wurde das 170 PS leistende Aggregat im Lancer installiert, der damit in der Höchstgeschwindigkeit erstmals die 200 km/h-Marke knackte. 1982 wurde das gleiche Triebwerk auch im grösseren Galant montiert. Ein 1,4-Liter-Turbo sorgte erstmals auch im Kleinwagen-Segment für sportliche Fahrleistungen. Der damit ausgestattete Colt war lange Zeit eines der schnellsten Fahrzeuge seines Segments. Dank weiterer Fahrzeuge war Mitsubishi einer der ersten Hersteller mit einer breitgefächerten Palette an Turbomodellen.

Die pantentierte Ausgleichswellen

Um 4-Zylinder-Motoren die Laufruhe von 6- und sogar 8-Zylindern zu verleihen, wurde Mitte der 70er-Jahre die Silent Shaft-Technologie entwickelt. Dabei werden zwei Ausgleichswellen in den Motorblock integriert, die gegenläufig und mit doppelter Drehzahl zur Kurbelwelle rotieren und damit fast alle Vibrationen neutralisieren. Mitsubishi patentierte das System und verkaufte Lizenzen an Fiat, Saab und Porsche.

Der erste Benzindirekteinspritzer der Neuzeit

Der erste neuzeitliche Benzin-Direkteinspritzer GDI war eine Revolution. Damals wurde in allen Entwicklungsabeilungen mit Hochdruck an dieser Technologie gearbeitet. Das Rennen machte Mitsubishi. Der erste GDI kam 1997 im Carisma nach Europa. Mit unserer Treibstoffqualität funktionierte er zwar noch nicht so gut wie in Japan. Trotzdem war er ein wichtiger Wegbereiter für die inzwischen von den meisten Herstellern verwendete Einspritztechnik, die den Treibstoff elektronisch gesteuert mit hohem Druck direkt in die Brennkammer spritzt.

Pionier der Raumfahrzeuge

Mitsubishi hat schon früh erkannt, dass ein grosser und variabler Innenraum eines der wichtigsten Verkaufsargumente für ein Familienfahrzeug ist. Während diverse grosse Vans auf den Markt drängten, entdeckte Mitsubishi das Segment der kompakten Familien-Vans. Mit dem ab 1983 lancierten Space Wagon bot Mitsubishi eine preisgünstige und attraktive Alternative. Schon kurze Zeit später kopierten Renault und Chrysler das Konzept und brauchten den Espace und Voyager auf den Markt.

Mit dem Space Wagon, dem Space Star, dem Space Runner und dem Space Gear verfügten die Japaner schon in den 90er-Jahren als weltweit erster Autohersteller über eine komplette Familie praktischer und unterschiedlicher Raumfahrzeuge.

Das Automatikgetriebe INVECS III

Das Herz der stufenlosen Getriebeautomatik von Mitsubishi ist die seit Jahren optimierte, clevere Steuerelektronik INVECS, was so viel wie «Intelligent & Innovative Vehicle Electronic Control System» bedeutet. Der Unterschied zu anderen stufenlosen CVT-Getriebe liegt darin, dass die Insassen nichts mehr vom stufenlosen Betrieb mitbekommen. Beim Beschleunigen werden sechs bis sieben virtuelle Gangstufen durchgeschaltet, bei gleichmässiger Fahrt wählt das Getriebe immer die effizienteste Drehzahl des Motors und beim Verzögern denkt die von vielen Sensoren unterstützte, lernfähige Elektronik clever mit.

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